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Die aktuelle Chartanalyse zeigt den DAX - Future (Kürzel: FDAX).
Die Grafik zeigt den Verlauf des Terminkontrakts mit zwei Indikatoren.
Wenn die grüne Inikatorlinie sich über der roten Linie befindet, sind steigende Kurse wahrscheinlicher.
Ist das Histogramm unten grün, so ist mit steigenden Kursen zu rechnen. Bei roten Balken sind sinkende Kurse wahrscheinlicher.
Der Langfrist-Chart ab 2009 bis heute auf Monatsbasis:
Die Interpretation ist gleich wie beim Kurzfristchart oben.
Was ist die Chartanalyse ?
Die Chartanalyse, auch bekannt als Technische Analyse, ist eine Methode zur Vorhersage zukünftiger Kursbewegungen von Wertpapieren anhand der vergangenen Kursentwicklung. Sie basiert auf der Annahme, dass sich Kurse in Trends bewegen und dass sich diese Trends in der Zukunft fortsetzen werden.
Um eine Chartanalyse durchzuführen, werden historische Kursdaten in Form von Charts betrachtet. Diese Charts können verschiedene Formen annehmen, wie zum Beispiel Linien- oder Balkencharts. Anhand dieser Charts werden verschiedene Indikatoren und Muster identifiziert, die Hinweise auf zukünftige Kursbewegungen geben können und dadurch das Trading verbessern helfen.
Zu den gängigen Indikatoren gehören beispielsweise gleitende Durchschnitte, Relative Strength Index (RSI), Bollinger Bänder und MACD. Diese Indikatoren geben Aufschluss darüber, ob ein Wertpapier überkauft oder überverkauft ist und ob ein möglicher Trendwechsel bevorsteht.
Darüber hinaus werden auch charttechnische Muster analysiert, wie zum Beispiel Kopf-und-Schulter-Formationen, Dreiecke oder Flaggen. Diese Muster können ebenfalls Hinweise auf zukünftige Kursbewegungen liefern.
Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Chartanalyse keine absolute Gewissheit über zukünftige Kursbewegungen bietet. Sie dient vielmehr als Hilfsmittel, um Wahrscheinlichkeiten zu berechnen und besser informierte Handelsentscheidungen zu treffen.
Insgesamt ist die Chartanalyse ein wichtiges Instrument für Trader und Investoren, um das Verhalten der Märkte zu verstehen und erfolgreich zu handeln. Sie sollte jedoch immer in Verbindung mit Risikomanagement verwendet werden, um ein ausgewogenes und erfolgreiches Handelsportfolio aufzubauen.
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